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Die ZBW gestaltet das Thema „Digitalisierung der Wissenschaft" mit

Die ZBW hat dazu beigetragen, das Thema „Digitalisierung der Wissenschaft“ als eigenes Forschungsthema in Deutschland und Europa zu etablieren. So haben DFG, BMBF und die Europäische Kommission „Digitalisierung der Wissenschaft“ in ihre Förderprogramme aufgenommen.

  • Erschließung wissenschaftlicher Informationen
    Die ZBW hat das Land Schleswig-Holstein zu seiner Open-Access-Strategie beraten. Damit ist ein erster Schritt gemacht, den Weg zu einer offeneren und transparenteren Wissenschaftskommunikation einheitlich und abgestimmt zu fördern. 2016 wurde erstmalig ein Open Science Award Schleswig-Holstein ausgeschrieben. Die Begutachtungskriterien waren Exzellenz, Partizipation und Gestaltung.
    Die ZBW ist auch involviert in die Entwicklung der Open-Access-Strategie der Freien und Hansestadt Hamburg. Zudem entwickelt die Leibniz-Gemeinschaft unter Leitung der ZBW ihre Open-Access-Strategie.
  • Nutzungsforschung
    Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Universitätsprofessor für Digitale Informationsinfrastrukturen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Gastprofessor für Digitale Infrastrukturen an der Universität St. Gallen (2016), ist Mitglied im Rat für Informationsinfrastrukturen. Er berät hier die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz zum Thema Digitalisierung der Wissenschaft. Über seine Mitgliedschaft in der High-Level-Expert-Group "European Open Science Cloud" bei der Europäischen Kommission werden die Ideen der ZBW in die europäische Förderdebatte getragen und Empfehlungen für Horizon2020 ausgesprochen.
    Prof. Dr. Isabella Peters war Mitglied der EU-Expertenkommission „Expert Group on Altmetrics“. Sie beriet in dieser Funktion die EU zu einem alternativen Bewertungssystem wissenschaftlicher Arbeit jenseits des quantitativen zitationsbasierten Impact Faktors. Isabella Peters, die sich primär mit digitaler Nutzerforschung befasst, ist Wissenschaftlerin an der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Professorin für Web Science an der Universität Kiel.
    Die ZBW hat außerdem eine Fachgesprächs-Reihe „Indikatorik zur Digitalisierung der Wissenschaft“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert. Ziel der Fachgespräche ist es, eine Debatte darüber zu starten, wie die Digitalisierung der Wissenschaft sichtbar gemacht werden kann.
  • Infrastrukturentwicklung
    Prof. Dr. Klaus Tochtermann ist unter anderem in folgenden wissenschaftspolitischen Gremien aktiv:
    • Mitglied der High-Level Expert Group „European Open Science Cloud“ bei der Europäischen Kommission, DG Research and Innovation
    • Mitglied im Rat für Informationsinfrastrukturen
    • Mitglied im ITA-Beraterkreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Themenfeld: „Partizipation in Forschung und Innovation“
    • Mitglied im Strategiebeirat der Förderinitiative „Top Citizen Science“ des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW)
    • Gutachter des Forschungsförderungsprogramms LOEWE des Landes Hessen („Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“)
    Darüber hinaus sind zahlreiche Beschäftigte der ZBW begutachtend für nationale und europäische Forschungsförderer tätig.

Wollen Sie sich mit uns austauschen über wissenschaftspolitische Fragen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an forschung@zbw.eu



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